LMK veröffentlicht Bericht „Verbreitungswege des lokalen Fernsehens“

Kai Uwe Weidlich und Ina Hohenegger beschreiben in ihrem Abschlussbericht die Fernsehlandschaft in Deutschland, Rahmenbedingungen einzelner Verbreitungswege, Status Quo der Digitalisierung und sich daraus ergebende Probleme. Die Autoren stellen den Stand der Digitalisierung in den einzelnen Bundesländern gegenüber und identifizieren Problemfelder wie die Auffindbarkeit in der Programmvielfalt.

Die Studie enthält Empfehlungen für Rundfunkveranstalter, OK-TV-Sender sowie die Landesmedienanstalt, um Gefahren für lokale Programmanbieter zu reduzieren: Unter anderem weist sie darauf hin, dass „ein „harter Switchover“ eine große Gefährdung ihrer Existenz“ darstellen würde und empfehlen eine Simulcast-Verbreitung um „die Rezipienten im analogen Fernsehnetz ausreichend auf die Umstellung vorzubereiten und für den angestrebten Übertragungsweg zu sensibilisieren“.

Damit unterstreicht das Medieninstitut den Appell der LMK an den Gesetzgeber und die Forderung des Landesverbandes, einen kostenfreien Simulcast-Betrieb für eine zeitlich begrenzte Übergangszeit zu ermöglichen.

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